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Hexe Lilli – Die Reise nach Mandolan
Lilli bekommt einen Brief, zankt sich mit Mama und dem kleinen Bruder Leon. Verregneter Alltag, irgendwo im Norden Deutschlands? Natürlich nicht. Der Brief stammt aus dem sagenhaften Wüstenkönigreich Mandolan – Großwesir Guliman ruft nach der regierenden Superhexe dieser Welt. Falsche Adresse? Natürlich nicht. Die schrullige Surulunda genießt nach Jahrhunderten endlich die wohlverdiente Pension, Schulmädchen Lilli ist ihre Nachfolgerin. Das darf zu Hause aber niemand wissen. Lilli bricht per Hexensprung zu ihrem ersten Superhexeneinsatz auf – begleitet vom treuen Gefährten Hektor, dem etwas fettleibigen Flugdrachen.

Die Hexe Lilli durchschaut schnell, was faul ist, in Mandolan. Der dicke, böse Guliman und sein noch böserer Zauberer Abrasch haben den guten König Nandi verschwinden lassen, Guliman will auf den Thron. Der ist aber verhext und lässt keine falschen Herrscher auf sich sitzen – kluges Möbel, könnte man öfter brauchen.
Mit Hilfe des minderjährigen Regimegegners Musa meistern Lilli und Hektor Gefahren und Krankheiten, befreien König Nandi aus der Verbotenen Stadt, machen die Bösewichte unschädlich und die Mandolaner wieder glücklich.

Ein klassisches Märchen, wie aus Tausendundeiner Nacht. Kino für alle, die gern in prächtigen Bildern von einer besseren Welt träumen.
 
HS 
Hätte nie gedacht, dass ich mal einen richtigen Märchenfilm mache, noch dazu nach Motiven vom Bestsellerautor Knister, mit Beteiligung von Disney. Vier-Länder-Koproduktion, Dreh in Indien, hoher Anteil von computergenerierten Bildern, ein volles Jahr Postproduktion – ein schönes Abenteuer für mich, mit Superprofis vor und hinter der Kamera.