Darum
Du begehst einen Mord, stellst dich, gestehst - und niemand will dir glauben. Genau das passiert dem Starjournalisten Jan Haigerer. Aber warum? Warum erschießt er den Mann in der Bar? Warum will er "lebenslänglich" als Urteil? Warum will er unbedingt ins Gefängnis?
Die Spannung zwischen ihm und seiner tollen Ex-Freundin ist auffällig, sein Verhältnis zum Mordopfer rätselhaft. Er schweigt. Daran sollen sich die Kleingeister die Zähne ausbeißen. Der Chefinspektor, der ihn bewundert. Die Boulevardschreiberin, die ihn beneidet. Der Pflichtverteidiger, der ihn nur verstehen will. Und diese Untersuchungsrichterin Helena, die er gleich mal in der Berufsehre kränkt. Schwerer Fehler.
Vorurteile sparen Zeit. Das gilt auch für Richter und Geschworene. Man will ja zu einem Urteil kommen. Jan wehrt sich gegen den drohenden Freispruch. Erst spät erkennt er, wer seinen geheimen Plan durchkreuzt – Helena. Sie bekämpft den attraktiven Mörder mit allen Mitteln. Brieflich in der Zelle, heimlich auf dem Gefängnisdach, mit wilden Intrigen im Gerichtssaal. Kein Gesetz bleibt unverletzt, keine Wahrheit unverzerrt.
Darum erzählt, dass man nie über eigene Fehler fällt. Man fällt über unterschätzte Gegner, die diese Fehler ausnutzen.

HS: "Meine erste Romanverfilmung und eine der seltenen Chancen, in Europa ein Gerichtssaaldrama zu drehen. Die brillante Vorlage von Daniel Glattauer war eine ziemliche Herausforderung an Drehbuch und Regie. Ich mag Darum sehr. Für mich beweist der Film, dass starke Emotionen, kühler Intellekt und bizarre Wendungen einander super ergänzen können."