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Landkrimi – Sommernachtsmord
Nacht über einem Tiroler Bergtal. In der Stube des Hennleiten-Hofs legt die alte Bäuerin Adelheid eine Tarotkarte auf den Tisch. Ihre Brüder – Isidor und der leicht behinderte Romed – blicken gebannt mit ihr auf den „Tod“.

Am nächsten Tag verständigt Isidor die Polizei von einem Fund, den er im Hochgebirge gemacht hat. Beim Überflug im Hubschrauber sieht Kommissarin Wegscheider die Leiche einer jungen Frau, aufgebahrt mit brennenden Grablichtern und einem Blumenkranz um den Kopf. Als Wegscheider kurz danach am Fundort eintrifft, ist die Tote nicht mehr da.

Bei der Verschwundenen handelt es sich um die deutsche Touristin Monika. Sie hat Adelheids Ziehsohn Florian, einem weithin bekannten Musikanten, einen hohen Geldbetrag für sein Kunstprojekt „Orgelturm“ gespendet. Sehr zum Missfallen von Florians Freundin Regina. Die war von Eifersucht geplagt – wie immer, wenn Florian mit seiner Musik das Herz einer vermögenden Frau für sich erwärmte.

Auch der Anlagebetrüger Elmar hat wenig Gefallen an der kostspieligen Affäre seiner Ehefrau Monika gefunden und sein mühsam ergaunertes Geld von ihr zurückgefordert. Als Elmar von Monikas mysteriösem Verschwinden erfährt, ist er überzeugt, dass Florian sie ermordet hat.

Die Kommissarin soll den seltsamen Fall mithilfe der beiden Ortspolizisten klären. Florian, Elmar, Regina, die alte Bäuerin mit ihren schrulligen Brüdern – jede und jeder verdächtigen jede und jeden. Alle scheinen dunkle Geheimnisse zu haben. Sogar die Kommissarin...

HS
Die Zusammenarbeit mit Autor Felix Mitterer war einmal mehr herzerfrischend. Er empfand das Ergebnis als „magisch“ – so wie ich die spannende Arbeit daran.